Offener Brief an die PDL

Nun ist es bereits einen Monat her das ich mein FSJ beendet habe. Nun liege ich im Bett, lausche den friedlichen Klängen von Kvelertak und habe mich doch entschlossen einen kleinen Brief an meine PDL zu schreiben. Ob ich ihn wirklich versenden sollte?

 

Sehr geehrter Herr W., Sehr geehrte Frau S.-S.,

vor circa einem Monat habe ich mein Freiwilliges Soziales Jahr in Ihrer Einrichtung beendet. Ich bin froh diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen, denn am Ende war dieses Jahr eine wirkliche Bereicherung.

Sie können wirklich stolz auf einige Ihrer Mitarbeiter sein. Besonders gefallen hat es mir auf der Konservativen Orthopädie und der Chirurgie. Dort arbeiten einige sehr gute Schwestern, andererseits arbeiten auf einigen Stationen Menschen die ihren Beruf komplett verfehlt haben und besser Gefängnisaufseher statt Krankenschwester/-pfleger geworden wären. Generell besitzt weder das eine noch das andere Krankenhaus die Kapazität Praktikanten, Azubis, etc. aufzunehmen. Den Angestellten fehlt die Zeit und auch die Motivation jemandem etwas beizubringen. Stattdessen werden z.B. die Praktikanten als billige Putzkräfte missbraucht. Dann hätte ich mir auch einen Putzjob für ein Jahr suchen können und hätte wesentlich mehr verdient. Ich wollte kein FSJ machen um putzen zu lernen, sondern um etwas über den Beruf der Krankenschwester erfahren zu können. Den Besuch im OP musste ich mir über Monate erkämpfen. Ich wollte ja nur etwas lernen. Die Organisation meines FSJs war zum Teil katastrophal. Man sagte mir ich bräuchte ein Gesundheitszeugnis welches 20€ koste. Als ich zu einem späteren Zeitpunkt das Gesundheitszeugnis vorlegte, sagte man mir plötzlich das ich das nie gebraucht habe und somit die Kosten auch nicht übernommen werden. Anfangs musste ich ständig hinterher telefonieren wo denn die Seminare stattfinden würden, ich musste einwilligen das Fotos von mir auf Facebook eingestellt werden dürfen, ich musste meine Handynummer angeben. Und auch die Unterstützung die ich von ihnen, Fr. S.-S., manchmal gebraucht hätte, bekam ich nicht. Den Job des FSJ Paten würden sie besser jemand anderem übertragen. Bereits nach einem Monat hätte ich fast gekündigt, da ich unter anderem die Unterstützung die ich gebraucht hätte, nicht bekam.

Im Prinzip können sie froh sein überhaupt noch FSJler zu bekommen. Ich würde keines mehr in ihrer Einrichtung absolvieren.

MfG

 

 

 

P.S. Bei Bedarf werde ich diesen Brief noch verlängern.

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Don’t look back in anger :)

DSC_000001.JPGDies ist ein „kleiner“ Rückblick auf mein gesamtes FSJ.

Mein Leben krempelte ich am 01.09.2015 komplett um. Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Morgen. Kein Plan von irgendwas, schüchtern af. Das war ich. Ich stand erstmal 10 min in der Gegend rum bevor ich mich traute jemanden anzusprechen, zumal ich noch nie in diesem Krankenhaus war und mich überhaupt nicht auskannte. Ich sprach schließlich doch jemanden an und ich wurde der Stationsleitung vorgestellt. Ich fühlte mich leider sofort unerwünscht was ich auch war. Auf dieser Station (übrigens Innere) hält man nicht besonders viel von Praktikanten. Dieses Gefühl verging auch nicht. In den 2 Monaten in denen ich auf dieser Station war flossen viele Tränen meinerseits und es gab viel Stress. Letztlich war ich kurz davor mein FSJ abzubrechen. Heute bin ich froh es nicht getan zu haben. Es folgten einige Gespräche und der Ärger konnte begraben werden. Gelernt habe ich auf dieser Station die Basics der Pflege. Also so gut ich mir das abgucken konnte denn erklärt bekommst du nichts.

Trotzdem war ich froh als ich die Station wechselte. Also gings ab auf die Konservative Orthopädie. Dort blieb ich erst einmal 4 Monate. Ich erlebte ein Team welches ich so von der Inneren nicht kannte. Ich hatte am Ende sehr große Probleme dieses Team wieder zu verlassen. Ich bekam sogar Geschenke von ihnen. Wow. Eine Karte mit furchtbar lieben Worten, Geld, Schokolade, Schlüsselanhänger. Vom Team her ist die KO eine 1a mit * Station. Bei Teamgesprächen (auf denen ich nichts zu suchen hatte) bekam ich aber immer was vom Essen ab. Wurde quasi genötigt mir was vom Essen zu nehmen. Weihnachten war besonders schlimm. xD Von der Arbeit eher weniger. Pflege geht gegen null. Putzen macht dafür 90% der Arbeit aus. Die restlichen 10% ist man Fahrdienst. Leute zu Anwendungen fahren oder in den OP. Ich habe aber gemerkt das mir die Pflege um einiges mehr Spaß macht und es daher arbeitstechnisch nicht die richtige Station für mich ist. Gelernt habe ich auf dieser Station nicht wirklich etwas.

Dann folgte die Trennung und ich musste weg vom super Team in ein anderes Krankenhaus. Der blanke Horror für mich. Dachte ich. Ich wechselte wieder auf eine Innere Station. Dort fühlte ich mich zuerst auch nicht recht wohl da das Team etwas eigenartig ist. (Sorry xD) Ich musste mir erstmal ausmachen wie ich mit wem umgehen konnte und wie mein Gegenüber das meint was er mir sagt. eigentlich war ich aber auf dieser Station super happy. Der Stationsleiter ist echt spitze. Ich bekam auch mal ein Lob und er erklärte mir und auch den Azubis verschiedene Dinge. Fand ich total klasse. Eines Morgens schickte er sogar die andere Praktikantin die ganze Station, die nicht gerade klein ist, Vitalwerte erheben und nahm mich mit in die Pflege und erklärte mir einfach alles! Und auch wenn ich zwischendurch eine Frage hatte bekam ich immer eine Antwort. Und auch Schwester E.-M. (wie ich diese Schwester liebe) war einfach klasse. Ich konnte so viel von ihr lernen. Einlauf machen, Braunüle ziehen, Katheter ziehen, Blutzucker messen, Infusionen richten und anhängen. Erstklassig sag ich euch. So müsste das immer sein. Also Shoutout an die 2! An jenem verhängnisvollen Morgen (Drama, baby, drama xD) kam ein Anruf ich wäre ab diesem Morgen auf der Chirurgie. Fu…

Dort lief in den ersten 3 Tagen natürlich erstmal alles schief.( Aller “guten” Dinge sind 3!) Aber es besserte sich. Irgendwann kam ich mit den meisten gut aus. Aber halt nicht mit allen. Und nun bin ich doch sogar tatsächlich traurig das ich gehen muss. Ich muss sagen die Chirurgie gefällt mir besser als die Innere, von den Fällen her die man dort hat. Unbedingt was erklärt bekam ich dort nicht, außer in den letzten paar Tagen weil meine geliebte Schwester S. auf die Chirurgie versetzt wurde. Außerdem bekam ich endlich die Möglichkeit in den OP zu schauen. OP-Schwester Nina ist jetzt irgenwie so n Runnin Gag bei uns in der Familie.In den letzten beiden Tagen bekam ich die Verantwortung für einen „eigenen“ Praktikanten. Die Praktikantin bekam nen Praktikanten, haha. Das zeigte mir jedoch das die Stationsleiterin ein bisschen was von mir halten musste wenn sie mir den Praktikanten aufdrückt. Ich ließ ihn am ersten Tag natürlich ein paar „coole“ Dinge wie z.B. Blutdruck messen machen da ich wusste das es vlt seine einzige Chance sein wird das zu lernen. Denn am nächsten Tag war er, wie zu erwarten, nur noch am putzen. Ich kanns nicht oft genug erwähnen…WIR SIND NICHT EURE PUTZFRAUEN!

Und nun geht es tatsächlich noch einmal für ganze 3! Wochen auf die Orthopädie ins andere Krankenhaus zurück. Etwas unnötig wie ich finde aber ändern konnte ich es auch nicht mehr. Krass wie sich alle gefreut haben das ich wieder da war. Scheinbar habe ich einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Selbst der Hausmeister und die Putzfrauen freuten sich das ich noch einmal zurück kam. Die Arbeit ist wie immer die selbe. Putzen, Essen austeilen, Fahrdienste. Das Team werd ich aber auf jeden Fall vermissen. Sie verabschiedeten sich alle super herzlich von mir. Ich bekam sogar wieder einmal ein Abschiedsgeschenk. Ein Buch für meine Ausbildung. „I care-Pflege“ Man bedenke dieses Buch kostet 70€!

Natürlich darf man die Seminarwochen auf keinen Fall unerwähnt lassen! Das beste am ganzen FSJ eigentlich. Diese Wochen reißen einfach alles raus. Egal wie scheiße deine vorigen Wochen waren, egal wie viel du geputzt hast. Seminarwochen sind love, Seminarwochen sind life. xD Die aller erste Woche war natürlich mega komisch, man kennt niemanden aber das Eis war in unserer Gruppe schnell gebrochen. Was natürlich auch diversen Kennenlern-Spielchen zu verdanken ist und auch Übungen um die Hemmschwelle zu senken z.B. Theaterübungen. Ich kann euch nur empfehlen wenn ihr in eine neue Gruppe kommt und euch solche Übungen und Spiele angeboten werden, nehmt sie war. Es stärkt den Zusammenhalt ungemein. Vorallem baut es euch selbst auf und euch ist nicht mehr so schnell etwas peinlich. Zuerst waren einige dieser Übungen echt Horror aber irgendwann macht es einfach Spaß weil ihr euch nicht allein zum Vollhorst macht. Ich habe Tränen gelacht und das nicht zu wenig. Die zweite Woche war unsere erste Themenwoche. Thema: Religion. Oha, mein Spezialgebiet…#nicht. Aber das war gar nicht schlimm. Wir haben Leute in der Gruppe die sich echt spitze damit auskennen und ihr Wissen teilten statt andere auszulachen. Wir besuchten unter anderem den Hindutempel in Saarbrücken. Spaß macht es immer auch wenn das Thema euch null interessiert, haha. In der dritten Woche war das Thema Politik. Holy shit. Diskussionen bis zum umfallen. Dümmer wird man aber nicht davon. Im Gegenteil. Ausflüge dürfen natürlich nicht fehlen. Wir besuchten den Saarländischen Rundfunk und den Landtag. In der vierten Woche war das Thema Behinderung. Eine sehr interessante Woche wie ich finde. Wir machten das Saarpark Center in Neunkirchen unsicher und schauten wo man z.B. mit dem Rollstuhl Probleme haben könnte und wer hätte es gedacht…das Saarpark Center ist gänzlich ungeeignet für Rollstuhlfahrer. Etwas was man im täglichen Leben gar nicht wahr nimmt. Ich hätte nie gedacht das unsere Umwelt so ungeeignet für Rollstuhlfahrer sein kann. Wir sahen die Welt komplett mit anderen Augen. Die erste und letzte Seminarwoche haben keine Themen, nicht das ihr euch wundert. In der letzten Woche hatten wir unsere Abschlussgespräche und fuhren 3 Tage nach Wiesbaden. Das Gespräch war wie erwartet sehr kurz. „Hast eine super Art aber bist zu still.“ Ums mal kurz zu fassen. xD Unsere Betreuer freuten sich sehr das ich eine Ausbildung gefunden habe. Wiesbaden war wirklich super gewesen.  Alles in allem war es ein super witziger Aufenthalt und ich kann jedem nur ans Herz legen sich Wiesbaden mal genauer anzusehen. Mehr über Wiesbaden erfahrt ihr hier.

Was ich aus diesem FSJ defintiv mitnehme:

-meinen heiß geliebten Sani als neuen guten Freund

-generell neue Freunde und gute Bekannte

-mehr Selbstbewusstsein

-mehr Selbstvertrauen

-mehr Geduld

-mehr Geld ;)

-feste Berufswünsche

-Selbstständigkeit

-Putz-Skills like a boss

Und Dankbarkeit. Ich schätze mehr was ich habe. Ich sehe Tag für Tag wie schnell alles vorbei sein kann.

Also wenn ihr vorhabt ein FSJ zu machen, kann ich euch das nur empfehlen. Ich persönlich würde es noch einmal machen aber nicht im Krankenhaus. Möglicherweise würde ich in eine Behindertenwerkstatt oder in ein Wohnheim etc gehen.

Time to say goodbye…again

Heute war es Zeit sich entgültig zu verabschieden und ein Kapitel abzuschließen.

Fühlte mich echt verarscht…2 Stationen für mich alleine, 5 Entlassungen, 1 Bettenreinigung, Fahrdienst, etc. Aber egal, so konnte ich an meinem letzten Tag noch einmal richtig Gas geben. Und das tat ich. Und ausnahmsweise mit Pedometer unterwegs. Wusste gar nicht das ich um die 11500 Schritte jede Schicht laufe. xD Also schnell, schnell, Essen austeilen, frühstücken gehen, Essen einsammeln, Essenswägen in die Küche fahren, Patienten zu Anwendungen fahren, Abwischen gehen, Betten beziehen, Entlassungen machen, Essen austeilen, Mittagspause, Essen einsammeln, Essenspläne verteilen, Wäsche wegbringen, Bettenreinigung und schließlich verabschieden. Ich hasse Abschiede. Die sind immer so traurig. :( Die Station (die Station, nicht das Krankenhaus oder der Träger) schenkte mir noch ein Buch für die Ausbildung. „I care-Pflege“. Extra für mich, komplett neu. Man bedenke diese Schinken kosten einfach mal 70€ und als ich das erste Mal da war bekam ich schon mal 50€. Die haben sie nicht alle. xD Ich liebe dieses Team einfach auch wenn die Arbeit ätzend war. Ich weiß warum ich nicht zurück in dieses Krankenhaus, auf diese Station wollte…eben weil der Abschied zumindest für mich so schwer ist. xD Einige Schwestern drückten mich andere gaben nur die Hand, egal. Jede Verabschiedung war super herzlich und alle wollten unbedingt das ich mich mal melde. Und das werde ich tun. Ich kann einfach nicht fassen das mein FSJ vorbei ist. 11 Monate. Geschafft. Fertig. Ich bin stolz auf mich. Wollte ich doch so oft alles hinschmeißen. Das Gefühl ein letztes Mal durch den Keller zu gehen, die Kittel in die Wäsche zu schmeißen, mit dem Aufzug nach oben zu fahren und zu gehen. Wow. Hätte nicht gedacht das mir das alles doch so schwer fällt. Einerseits bin ich jetzt echt froh fertig zu sein, andererseits ist es komisch jetzt 2 Monate Leerlauf zu haben und meine Pappenheimer zurückzulassen.

 

Logischerweise wird es nun für ca 2 Monate etwas ruhiger auf diesem Blog. Aber ich hoffe ihr seid auch während meiner Ausbildung dabei. Ich freue mich sehr auf diesen neuen Abschnitt. <3

Wir sind kein Hotel!

Bei uns auf der Orthopädie gibt es eine Station die wir liebevoll die Promi-Station nennen. (Unsere Ortho besteht aus 3 Stationen) Auf dieser Station kriegst du einfach alles. Ich persönlich halte nicht viel von diesem Schickimicki Gedöns, da wir einfach immernoch im Krankenhaus sind und ich zumindest andere Sorgen als eine streifenfreie Glasdusche habe. Ich weiß nicht einmal wie man solch eine Station eröffnen konnte. Aber für Geld bekommt man ja alles. 150€ pro Nacht. Dafür bekommt man Frühstücksbuffet, Kuchen, Kaffee, jeden Tag Handtücher, streifenfreie Glasduschen etc, alle 2 Tage frisch bezogene Betten und sonst sowieso alles was die Prinzen und Prinzessinnen möchten. Gestern bekam ich Ärger weil ich auf der anderen Station geholfen habe statt auf der Promistation. Man bedenke die Stationshilfe auf der Normalstation hatte echt Probleme weil einfach nichts klappte. Die Stationshilfe auf der Promistation dagegen ist einfach nur zu bequem für alles. Ich bin ja noch jung, ich hätte ja noch keine Schmerzen und könnte so super Bäder putzen. Denkste. Wurde also kurz vor halb 2 auf die Promistation zitiert um mir meinen Anschiss abzuholen. Hätte am liebsten gesagt das es mir egal ist. Aber kann man ja nicht bringen. Stattdessen fragte ich einfach genervt was ich noch machen soll. Ihre Antwort war: „Wäsche runterbringen und Wäschewagen auffüllen.“ Wow, dafür wird so ein Alarm gemacht. Keine Ahnung wie ihr die Sache seht mit der Station aber wir sind eben kein Hotel sondern ein Krankenhaus!

#Squadgoals

Eine kleine Anekdote aus meinem FSJ die schon etwas weiter zurück liegt.

Wisst ihr wie cool das sein kann wenn man zu seinen Patienten ein fast schon freundschaftliches Verhältnis aufbaut und morgens schon mit einem High Five begrüßt wird?
Vor ungefähr 7,5 Monaten ging es mir so. Orthopädie. Die Station auf der ich normalerweise bin dort, darf ich mein eigenes Reich schimpfen. Wie das dort läuft hatte ich schon einmal erklärt. Ich bin für alles verantwortlich was bei uns nicht in das Aufgabenfeld der Schwester fällt. Ziemlich cool eigentlich. Die Station besteht aus 8 Zimmern und die Schwester ist öfter nicht da weil sie auf den anderen Stationen hilft.
Und wie ihr wisst…Ist der Kater aus dem Haus tanzt die Maus auf dem Tisch, muhaha. Meine „Squad“ bestand zeitweise aus bis zu 9 Leuten. Ich hab selten so viel Spaß dort gehabt. Es waren alles junge Leute zwischen 25 und 40. So ein Verhältnis kannste halt nur zu den Leuten aufbauen wenn du Praktikantin bist. Da hat man schon mal 3 Stunden zum abwaschen der Zimmer gebraucht weil man sich ordentlich verquatschte in jedem Zimmer. Natürlich muss man dann immer eine Ausrede parat haben warum man den so lang gebraucht hat. Allesamt pflegeleicht, man weiß ja wie man seine Pappenheimer erziehen muss. Morgens lagen die alten Handtücher parat, das Bett war bereits gemacht und der Nachttisch war immer frei damit ich abwischen konnte, hehe.😉
Es ist vielleicht nicht das schlauste so ein Verhältnis zu den Leuten aufzubauen grade wenn man sowieso Probleme damit hat Leute wieder gehen zu lassen, aber das war es alle Mal wert.

Wiesbadöööööön \m/

Mal was ganz anderes als ständig aus dem Krankenhaus. Ich möchte euch von unserer super Abschlussfahrt mit der Seminargruppe nach Wiesbaden erzählen.

Am 12.07.16 gings los. Sachen waren gepackt und wir warteten morgens um 9:00 Uhr auf unseren Zug Richtung Mainz. Von Mainz aus sollte es dann weiter nach Wiesbaden gehen. Ich ahnte bereits das es wunderschöne 3 Tage werden würden und ich wurde nicht enttäuscht. Der Zug war erstmal richtig voll, da scheinbar jede Schulklasse meinte an diesem Tag einen Ausflug machen zu müssen. xD 4 Stationen weiter bekamen aber auch wir unsere Sitzplätze. Die Zugfahrt war super witzig, es wurde viel gelacht, viele lustige Bilder entstanden, viel gegessen haha. Endlich in Wiesbaden angekommen waren wir alle erstmal ein bisschen platt da es dort locker 5°C wärmer war als zuhause im beschaulichen Saarland. Also schonmal die falschen Klamotten eingepackt. Auch etwas ganz neues für uns Landeier…in nen Bus kann man auch hinten einsteigen. Sowas kannten wir alle nicht und waren erstmal baff. Für manch einen mag sich das furchtbar unspektakulär anhören,, aber wenn ihr vom Land kommt feiert ihr das einfach. xD Angekommen in unserer Unterkunft waren wir erstmal alle etwas schockiert. Es gab 6 und 8 Bett Zimmer. Alles super eng. Wir nahmen uns das 8 Bett Zimmer. Ein kleines Zimmer mit 4 Doppelstockbetten. Aber egal, wir hatten so viel Spaß da wir uns einfach super verstanden und die coolste Truppe waren. #Dingsgang <3 (den hashtag braucht ihr nicht zu verstehen…nur falls jemand von denen das mal lesen sollte hehe) Wir bezogen also unsere Betten und hatten noch etwas Zeit. Also setzten wir uns alle auf die Terasse, ein paar Jungs konnten Gitarre spielen. So saßen wir 1,5 Stunden dort, lauschten der Gitarre und sangen gelegentlich. Und dann gings auch schon los in die Stadt. Wir besuchten die Synagoge. Die einzige die damals in der Reichskristallnacht stehen blieb. Der Mann der uns Fragen beantwortete etc. war super locker. Er riss sogar selbst Judenwitze und war im Ganzen super drauf. Also wenn ihr mal in Wiesbaden sein solltet…unbedingt die Synagoge besuchen! Danach durften wir uns noch ein bisschen in der Stadt austoben. Und ich muss sagen, Wiesbaden ist eine wunderschöne Stadt. Lohnt sich auf jeden Fall. Wieder im Haus angekommen machten wir uns gleichzeitig wieder auf den Weg einkaufen. Also stürmten wir mit 20 Mann Aldi und Rewe. xD Zurück gings mit übervollen Einkaufswagen einen steilen Berg hinunter. Unbeschreiblich dieses Bild wie 6 Leute einen Einkaufswagen verzweifelt festhalten. Ich war natürlich der Böse der alles bildlich festhielt. Muhaha. Again back at the house erbarmten sich ein paar zu kochen. Bock hatte keiner aber irgendjemand muss es ja machen, sonst gibts nix zu essen. xD Spaghetti mit Pesto, supi. Direkt am ersten Abend beschlossen wir spontan mit ein paar Leuten in die Innenstadt zu gehen. Irish Pub mit Karaokeabend. Da wir den Bus verpassten irrten wir teilweise eine halbe Stunde quer durch Wiesbaden. Schließlich haben wir es doch noch gefunden und hatten einfach eine geile Zeit. Leider mussten wir um 23:30 Uhr wieder abrücken da  um 0:00 Uhr in unserem Haus die Luken dicht gemacht werden. Am nächsten Morgen machten wir uns auf um Schloss Freudenberg zu besuchen. Auch absolut einen Besuch wert. Barfußpfad, Labyrinth, Dunkelgang und Dunkelcafe. Für jeden etwas dabei. Auch danach besuchten wir noch einmal die Innenstadt. Am Abend machten wir es uns draußen auf der Terasse bequem und spielten später noch ein Spiel. Werwölfe vom Finsterwald oder so. Klasse Spiel. Gegen 23:30 Uhr verabschiedete ich mich von der Gruppe und machte mich auf ins OG in unser Zimmer. Pötzlich kam mir meine Zimmergenossin kreidebleich entgegen. Im Bad säße eine Spinne. Gut, hab selbst Angst vor Spinnen aber lass mal sehen. Okay, die war auch mir zu groß. Ich ließ das Licht an und machte die Tür zu. In diesem Moment kam einer der Jungs aus dem Dachgeschoss. Er hatte auch Angst vor Spinnen machte sie aber trotzdem weg. Im feinen Anzug. Das erlebt an auch nicht alle Tage das man vor ner Spinne im feinen Anzug gerettet wird, haha. Ca 01:00 Uhr hatten wir alle den Weg ins Bett gefunden. Am nächsten Tag frühstückten wir alle noch einmal gemeinsam, räumten das Haus auf und packten unsere Sachen. Noch ein paar Abschlussbilder gemacht und ich war ehrlich gesagt sehr traurig das wir schon heimfuhren. Diese Chaoten sind mir einfach unglaublich ans Herz gewachsen. IMG_9309

Mein letzter Tag auf der Chirurgie

Ich hatte ausnahmsweise Spätschicht. Spätschicht geht für uns Praktikanten von 11-20 Uhr. Ich war also kaum auf Station da kam Schwester G. (meine absolute Hassschwester) auf mich zu: „Ach schön jetzt ist ja noch jemand da der abwaschen kann. Kannst gleich mit dem Raum hier anfangen, Schränke ausräumen, oben auf den Regalen. Du kannst das ja so schön.“ Ich hatte nicht mal Zeit um den Übergabezettel zu lesen. Happy Birthday. Also brav angefangen den Raum abzuwaschen. Schwester S. (<3) kam in den Raum und wunderte sich das ich da war. Es folgt ein Dialog.

S.: „Nina, ich dachte du hast Spätschicht?“

N.: „Ja, hab ich auch. Spätschicht geht für uns allerdings von 11-20 Uhr.“

S.: „Achso, wusste ich nicht.“

N.: Nicht schlimm.

Ich widmete mich wieder meinem Schrank.

G.: „Ja wer so viel Geld verdienen will wie du, der muss auch mehr arbeiten.“

Ihr könnt euch vorstellen das dieser „Witz“ überhaupt nicht gut bei mir ankam. G. ging und kam nochmal zurück.

G.: „Hast du gehört was ich gesagt habe?“

N.: (ich wusste natürlich genau was sie gesagt hat) „Nein, was denn?“ (ich versuchte sie bereits jetzt mit meinen Blicken zu töten)

G.: „Wer so viel Geld verdienen will wie du, der muss auch mehr arbeiten!“

N.: very sarcastic:“Ha, ha, ha….“ Ich machte ein Gesicht das ihr sagen sollte: Geh oder ich spring dir ins Gesicht…

Ab dort war es mir egal. Es war mein letzter Tag, nun konnte ich sie spüren lassen das sie weder lustig war noch das ich sie mochte.

Ich teleportiere uns nun mal zum Ende der Frühschicht, so gegen halb 2.

Schwester G. sagte wieder irgendetwas zu mir was scheinbar lustig sein sollte. Dumm nur, das das gesamte Team mit uns in der Küche war und niemand lachte. Muhahaha. Als die Frühschicht sich verabschiedete wurde ich von Schwester S. fast zerquetscht vor Liebe und auch unsere Azubine A. drückte mich noch einmal kräftig. Der Rest des Tages wurde dann auch etwas langweilig. Spätschicht eben. Achja, wisst ihr was? Ich mag Kinder nicht besonders. Ich bekam eine Freifahrt quer durchs Krankenhaus spendiert weil der kleine Knirps, der zu einem Patient bei uns auf Station gehört, alle Knöpfe im Aufzug gedrückt hat. Ich hab ja sonst nichts zu tun. Pff. Zum Ende meiner Schicht wurde ich dann von Schwester H. auch noch einmal kräftig gedrückt und gelobt das ich meine Sache doch so gut gemacht hätte und sie sich freuen würde wenn wir uns noch einmal sehen würden.

OP-Schwester Nina xD

Am 29.06.2016 bekam ich endlich die Chance im OP zuzuschauen. Oh mein Gott, ich war so aufgeregt.

Einen Tag vorher fragte ich die Stationsleiterin auf Gut Glück nochmal ob ich nicht, da es meine letzten Tage auf Station waren, einmal endlich in den OP gucken könnte. Zuvor wollte mich nie jemand gehen lassen obwohl ich öfter die Chance gehabt hätte. Putzen war ja wichtiger. Am Tag der OP war ich so aufgeregt obwohl es ja nicht mal um mich ging. Ich sollte ja nur zuschauen, haha. Ich träumte sogar von der OP. Ich aß in der Frühstückspause fast nichts weil ich nichts runterbekam. Allerdings kenne ich diese Nervosität nicht anders von mir. Als die Schwester mir Bescheid gab das wir in den OP können…ich wäre fast gestorben. In der Schleuse war man nicht begeistert von mir. Die Stationsschwester sagte mir ich solle mich nicht von denen auf links drehen lassen und einfach ruhig bleiben. Also ruhig bleiben, tief ein und ausatmen, chill. Ihr müsst wissen wenn ich auf neue Leute treffe bin ich meist mega nervös. Die OP-Schwester P. entgegnete mir genervt das sie mir ja jetzt wohl schlecht beim umziehen helfen könnte. Doch OP-Schwester U. nahm sich meiner an. Lotste mich in die Umkleide und gab mir OP-Kleidung. Eigentlich sah ich ja ganz schick aus, haha. Noch schnell die Hände desinfiziert und schon stand ich da..etwas verloren in meinen viel zu großen Kleidern im OP. Keine Ahnung wo ich hin musste. Irgendwann rannte der Herr Notarzt, von dem ich euch schon öfter erzählt habe, der gleichzeitig Anästhesist ist, an mir vorbei und sagte das ich mich beeilen müsse. Ähm okay, also ihm nachgedackelt. Besser als weiter in der Gegend zu stehen. Er machte mich mit C. (der hat wohl was zu sagen) bekannt. C. parkte mich erstmal auf dem Stuhl. Wenn er meint. Der Herr Notarzt bat ihn nett zu mir zu sein.^^ Geplant war eigentlich ein Knie-TEP (Totale Endoprothese-Knie). Aus dieser Prothese wurde leider (für mich schlecht, für die Patientin gut) eine Athroskopie (Kniespiegelung). Aber egal. Hauptsache OP. Da sich das erst später rausstellte bekam die Patientin erstmal eine Vollnarkose+Schmerzkatheter. Ich, immernoch brav auf meinem Stühlchen sitzend, wurde vom Herrn Notarzt an den Tisch gerufen. Er erklärte mir wie man einen Schmerzkatheter legt. Erklären kann  ich es leider nicht da der Herr Notarzt gerne Fachchinesisch spricht und ich so nur ein Viertel verstand, haha. Soweit so gut. Dann folgte die Narkose. Natürlich wieder in Fachchinesisch erklärt. Davon verstand ich etwas mehr da ich mich damit ein bisschen befasst hatte vor einiger Zeit. Außerdem wurde mir ausführlichst erklärt wie man intubiert. Ich durfte, so gut ich das mit meinen 1,58m eben konnte, ein paar mal in den Hals schauen. Mega cool. Anfangs wurde die Frau von Hand über einen Beutel beatmet. Dieser wurde mir plötzlich in die Hand gedrückt so im Sinne von:“Ja, mach mal. Du kannst das.“ Und wie ich konnte. Ich war nervous af aber es funktionierte. Ihr glaubt gar nicht wie stolz ich war. Dann übernahm er wieder und schließlich die Maschine. Ich bekam die ganze Maschine erklärt von wegen Vitalwerte und Narkosegas etc. Während der OP „meckerte“ der OP-Springer mit dem Chirurg: „Mensch, jetzt erklär dem Mädel doch mal wo du da im Knie bist und was du machst. Die will doch auch was lernen!“ Danke. :)  Die OP dauerte 1,5 Stunden. Ich war von Anfang an dabei und durfte bis zum Ende dabei bleiben und beim Umbetten helfen. Ich wäre echt gerne öfter im OP gewesen. Aber das Putzen…da war ja sowas.

 

Eventuell werde ich diesen Bericht noch erweitern mit Dingen die mir spontan wieder einfallen.DSC_3818

Immer wieder sonntags… ^-^

Ich hätte nie gedacht das ein Sonntag auf der Arbeit so schön sein kann.

6:30 Uhr…mist, ich bin immernoch nicht umgezogen geschweige denn auf der Arbeit xD 6:40 Uhr auf Station angekommen. Ist egal das ich zu spät bin. Ist ja Sonntag, da nimmt das keiner so eng. ;) Angefangen haben sie auch noch nicht. Ich arbeite mit 2 super Schwestern und einer super coolen Azubine zusammen. Also Mädelsmorgen!

Der Rundgang morgens musste etwas schneller gehen, da viel zu erledigen war. Tatsächlich waren wir immernoch nicht fertig als um 8 Uhr das Frühstück kam. Ich war noch mittendrin dabei einer Frau im Bad zu helfen, haha. Etwas verspätet teilten wir dann das Frühstück aus. Als wir dieses dann eingesammelt hatten hieß es auch Frühstück für uns. In der Küche warteten frische Brötchen und Kuchen auf uns. Verdutzt schauten wir Schwester C. an und fragten woher das denn käme. „Ja, der Doc meinte er fährt zum Bäcker um uns Brötchen zu holen. Das wir das noch erleben dürfen.“ Alle hatten plötzlich ein Funkeln in den Augen als wir das gute Frühstück sahen.  Eine gute Stunde später (Pause geht normalerweise 30 min aber es ist ja Sonntag) waren wir alle so vollgefressen das man uns aus der Küche kugeln konnte. Nun wartete der Putzkram auf mich. Yay. #not Nachdem das alles erledigt war wurde es richtig gut. Schwester S. nahm mich mit Blutzucker messen, erklärte mir wie man berechnet wie viel Insulin man spritzt, zeigte mir wie man einen Stomabeutel entleert, etc. So viele coole Dinge! Wieso zeigt mir sowas sonst niemand? Wieso ist man immer die Putze für alle? Ich mache das ja eigentlich auch um schonmal was zu lernen aber egal ich schweife ab. 12 Uhr und wieder Essen austeilen. Danach erstmal wieder mit Essen in die Küche gesetzt und wieder alle zusammen ne halbe Stunde Pause gemacht. Und plötzlich stand auch schon die Mittagschicht vor uns. Da ich keine Lust auf Putzen hatte, setzte ich mich einfach zu den anderen und lauschte der Übergabe die diesmal ausnahmsweise in der Küche stattfand. Um halb 2 verabschiedeten sich die anderen und die Mittagschicht fragte mich ob ich nicht auch nach Hause gehen wollte. Ich antwortete das ich immer bis halb 4 arbeiten müsse. Schwester:“Du gehst jetzt nach Hause! Sonst haben wir hier auch keinen. Also geh ruhig.“ :)

HALLELUJAH!

Nach so einem Arbeitstag kann man sich doch echt nicht beschweren. Da ist es sogar nicht einmal schlimm das kein Bus nach Hause fährt und die Eltern einen erst in 45 min abholen können. Ich gönnte mir ein Eis und genoss einfach die Zeit.

Wenn der Fahrdienst wieder kommt…

…dann gehts rund. ;) xD

Erst einmal entschuldigt meine Abwesenheit aber Geburtstage und das Graspop Metal Meeting forderten meine ganze Aufmerksamkeit.

Wie bereits erwähnt wenn der D. vom Fahrdienst auf Station kommt oder man ihm einfach nur im Krankenhaus trifft ist alles gut. Der D. und ich kennen uns nun seit etwa 3 Monaten. Immer wenn man sich sieht fangen wir an zu grinsen und die Leute gucken doof. D. dürfte um die 40 sein schätze ich. Im Nachfolgenden wollte ich euch einfach mal ein paar Dialoge zwischen uns aufschreiben.

Früh am Morgen 8 Uhr. D. kommt zur Arbeit und geht über unsere Station. Ich stehe im Patientenzimmer bei geöffneter Tür.

D. bleibt stehen

Ich drehe mich um

D. schreit quer über den Flur: „Morgen!“

Ich: „Ach hay! Auch schon da?“

D.: „Ja, ich hatte Sehnsucht nach dir.“

Wir beide grinsen blöd und er geht seines Weges.

 

Auf dem Weg zum OP-Aufzug…

D.: „Wo musst’n hin?“

Ich: „1, Chirurgie. Nimmste mich ausnahmsweise mit?“

D.: „Dich würd ich immer mitnehmen.“

Ich: „Oh, das is aber süß, hehe.“

Aufzug kommt, wir steigen ein. Sein Telefon klingelt.

D.: „Oh, dieses blöde Ding. Kannst du kurz warten? Muss wieder kurz aussteigen sonst hab ich keinen Empfang.“

Ich nicke und er geht ran. Kurze Zeit später legt er auf.

D.: „Sorry, jetzt wollt ich einmal mit dir Aufzug fahren (macht ein beleidigtes Gesicht) und dann müssen die anrufen. Das machen die extra. Verschieben wir das aufs nächste Mal? Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“

Ich: „Aber klar doch. Du weißt mit dir fahr ich überall hin.“

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht verabschieden wir uns.

 

D. kommt auf Station.

Ich: „Du, komischerweise haben wir ne Hose von dir in der Umkleide.“

D.: „Wie kommt die denn dahin? Ich komm sie später holen.“

D. geht. Und kommt ca 1 Stunde später wieder. Ich bin gerade im Lagerraum um Eis zu holen. Er steckt den Kopf zur Tür rein.

D.: „Wenn du willst kannst du mir meine Hose jetzt geben.“

Ich: „Kann ich das? Viel mehr will ich das überhaupt?“

D.: „Stimmt, dann hätte ich keinen Grund mehr einfach so auf Station zu kommen, haha. Kannst sie aber auch als Souvenir behalten. Kannste mit in deine Ausbildung nehmen, dann haste immer was das du an mich denkst.“

Ich:“Ja, und du rennst dann ohne Hose rum? Nee nee, das ersparen wir den Leuten mal lieber.“

D.: „Ja okay, wär auch etwas kalt…“

Wir gehen zur Umkleide. Ich drücke ihm seine Hose in die Hand.

D.: „Sicher das du sie nicht behalten willst?“

Ich: „Ja sicher, du findest bestimmt  andere Gründe um auf Station zu kommen nur um mich zu sehen.“

D.: „Ja, da ließe sich sicher etwas finden, hehehe.“

 

Zugegeben, aufgeschrieben wirken diese Dialoge etwas langweilig. Aber vielleicht wollt ihr eurer Fantasie auch ein bisschen freien Lauf lassen und die Dialoge weiterspinnen, euch die Gespräche bildlich vorstellen, etc.