Aller “guten” Dinge sind 3!

Das waren sie also, die ersten 3 Tage auf der neuen Station.

Schrecklich sag ich euch, so schlimme Tage hatte ich lange nicht mehr. Von eigener Dummheit über Nettigkeiten der Schwestern war alles dabei.

Als ich dann am ersten Tag auf die neue Station kam herrschte wie schon mal erwähnt geteilte Meinung über mich. An diesem Tag war der Azubi (mit dem ich so super klar komme), der sonst auf meiner alten Station ist, auch auf der Station. Er ließ mich den ganzen Tag Drecksarbeit machen was auch, wie ich mitbekommen habe, Konsequenzen für ihn haben wird. Angefangen beim Abwischen…er tat es nicht ordentlich und schubste mich durch die Gegend das ich schneller machen solle. Auch hatte er ein Problem damit das mein Lieblingssani mich besuchen kam, was mir aber völlig egal war. Später klingelte es in einem Zimmer, er kam raus und sagte zu mir: “Mach mal die Hose bitte frisch!” Das er “Bitte” sagte wunderte mich. Er ist Azubi im ersten Lehrjahr, ich Praktikantin. Er hat mir genauso wenig zu sagen wie ich ihm. Er hätte mich fragen können ob ich die Hose frisch machen könnte. Alles kein Problem aber so…die Azubine der Station bekam das mit und sagte zu mir das ich es lassen solle, sie macht das. Der Ton macht die Musik wie man so schön sagt. Der Herr Azubi meint er wäre etwas besseres, dabei müssten doch grade wir Praktikanten und Azubis zusammen halten. Wenn wir es nicht tun, wer denn sonst. Dem entsprechend war ich froh als der Tag vorbei war.

Am zweiten Tag kam die FOS-Praktikantin meiner alten Station mit zu mir auf Station. Kein Azubi war da also musste ich das Ding mit ihr irgendwie schaukeln. Was auch einigermaßen gut funktionierte. Jedoch war an dem Tag eine Schwester da mit der ich so gar nicht klar kam. Ich fühlte mich regelrecht vorgeführt von ihr. An diesem Tg lief alles schief was schief laufen konnte…ich schredderte den Schredder, am Kopierer zerstörte ich fast eine Einverständniserklärung für eine OP und dann immer diese eine Schwester im Nacken…ich hätte ausflippen können.

Der dritte Tag lief dann etwas besser. Nette Schwestern, zwei nette Azubis an meiner Seite mit denen alles glatt lief. Wir 3 von der Tankstelle hatten sehr viel Spaß an diesem Tag. Es flutschte einfach wie man so schön sagt. Sogar dank meiner grandiosen “Nicken, Lächeln, A*schloch denken”-Einstellung klappte es sogar mit der blöden Schwester vom Vortag.

Ich bin froh das ich jetzt erstmal für 1,5 Wochen nicht mehr arbeiten gehen muss.

An dieser Stelle ein Shoutout an die Azubine der Station: Du hast deinen Beruf definitv nicht verfehlt. Du bist freundlich, klug, zuvorkommend und charmant und defintiv immer für einen Spaß zu haben. Die Patienten können sich wirklich glücklich schätzen das du mit deinen 27 Jahren noch eine Umschulung machst. Du bist einfach super.

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Ein Gedanke zu “Aller “guten” Dinge sind 3!

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